Home
    Villa Graziani
    Wo wir uns befinden
    Was man machen kann
    Die Geschichte
    Zimmer
    Die Stadt Vada
    Preisliste
    Kontaktieren Sie uns
    Der Reitstall
    Das Museum
    Archiv und Bibliothek
    Das Restaurantgewerbe




Via per Rosignano, 14
57018 VADA (Livorno)
Tel. 0586.788244
Fax. 0586.785998

   
Im letzten Stock der Villa, in zwei angrenzenden Zimmern, befindet sich das Archiv und die Bibliothek Graziani. Das Nachschlagewerk ist ausschließlich den Historikern und Gelehrten, mit Genehmigung der Denkmalspflege für Archive der Toskana, zugängig. Für alle Gäste ist es möglich an einer Führung, wenn auch nur von kurzer Dauer, teilzunehmen, die wie ein Sprung in die Vergangenheit wirken wird.
 
Das Archiv Graziani
 
Das Archiv wurde am 27. November 1979 als von außergewöhnlich geschichtlichem Interesse erklärt und besteht aus 358 "Filzen" (Bündel von Manuskripten), 274 Pergamene und hinzu eine reiche Sammlung von losen Papieren. Das erste Druckinventar ist jenes aus dem Jahre 1863 von Pietro Berti und 1864 in Florenz veröffentlicht.
 
Später wurde es übersehen und erweitert im IV Volumen von "Die Archive der Geschichte Italiens", Werk von Giuseppe Mazzatinti, veröffentlicht im Jahre 1904 in der Festung von S. Casciano. Gegenwärtig ist in Akt die neue Katalogisierung vom relativen Teil der Briefsammlungen. Die Pergamene, für den mittelalterlichen Teil, sind komplett 2002 inventarisiert und umgeschrieben worden, dank der Dissertation von Dr. Maria Chiara Lorenzini und Dr. Chiara Vichi mit dem Referent von Prof.Silio P. P. Scalfati an der Universität von Pisa.
Die "Filze" (Bündel von Manuskripten) beinhalten Briefe, Briefwechsel, handgeschriebene Notizen, berichte und eine Mischung aus relativen Dokumenten der italienischen und europäischen Geschichte, vorwiegend aus dem XVI - XVII Jahrhundert, meistens an die verschiedenen Ämter und Büros des Bischofs Anton Maria Graziani gerichtet.
Die Pergamene umfassen eine Zeitspanne, die von Anfang 1204 geht, bis zum XVIII Jahrhundert. Der mittelalterliche Teil, jener bis 1492, betrifft hauptsächlich private Eintragungen und relative Nennungen, die die Familie Graziani und den historischen Ort Borgo San Sepolcro betreffen. Der modernere Teil befasst sich, außer mit den Graziani, auch mit der örtlichen Geschichte, die Einschreibungen und Dokumente von außergewöhnlicher Bedeutung enthalten, die die europäische Politik des 16. und 17. Jahrhunderts betreffen.
 
Die Bibliothek Graziani
 
Die Bibliothek, im Begriff sehr bekannt zu werden und von außergewöhnlich geschichtlichem Interesse, ist aus fast 2000 Exemplaren im Format "Folio", im "Quarto" und "Ottavo" zusammengesetzt. Es besteht aus 3 Inkunabeln (XV Jh.), 732 "Cinquecentine" (aus dem 15 Jh.), 499 Bänden des 16. und 190 des 17 Jh.. Es betrifft in erster Linie klassische, rechtliche und religiöse Texte. Die erste allgemeine Katalogisierung wurde im Jahre 1997/98 von Prof. Alberto Petrucciani der Universität Pisa, zusammen mit seinen Studenten des Bibliothekswirtschaftskurses, durchgeführt.
 
Eine komplette Katalogisierung,die die "Cinquecentine" im 4° und die Inkunabeln betreffen, wurde mit dem Examen von Dr. Michela Corsini 1998 und dem Referent von Prof. Alberto Petrucciani durchgeführt. Die "Cinquecentine" in "folio", sind komplett im Jahre 2002 durch das Praktikum der Studentin Benedetta Fiorini katalogisiert worden.