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Via
per Rosignano, 14
57018 VADA (Livorno)
Tel. 0586.788244
Fax. 0586.785998
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| Die
Villa |
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Die
Villa Graziani ist sozusagen das Herz des
antiken Gutes "Il Pino". Gebaut
wurde sie in der Zeit der "Maremmanischen
Urbarmachung", die vom Großherzog
Leopold II von Lorena geleitet wurde, errichtet
wurde sie 1841 vom Graf Komptur Gaetano
Fabbri unter der Leitung vom livornesischem Architekten
Felice Francolini. Später wurden dann
auch die Gebäude des Gutes
realisiert, der "Torrino"
(Türmchen) und das
Kaffe-Haus. Alle diese Gebäude befinden
sich im Inneren des Parks der Villa. In den 20er Jahren
entschieden die Erben der Familie Fabbri, die Ginori-Conti,
das Landgut des Pino zu verkaufen, um in die elektrische
Gesellschaft von Larderello zu investieren, im Besitz
der Ehefrau Prinzessin De Larderel. Das
gesamte Gut wurde von den Grafen Magherini
Graziani erworben, die heute noch die Besitzer
sind.
Zahlreich sind die Geschichten und Fälle, die
innerhalb der Villa aufeinandergefolgt sind. Wunderschön
sind die geschriebenen Seiten des Historikers Roberto
Ridolfi, Enkel des Ginori-Conti, über seine
Ferien auf dem Landgut der Großeltern, niedergeschrieben
in dem Buch "La parte davanti" ("Der
vordere Teil") im Kapitel "Die Großeltern
von Vada".
Während des 2. Weltkrieges, wurde die Villa von
den alleiierten Truppen beschlagnahmt. Sie wurde Sitz
der Royal Air Force, die Luftwaffe seiner Majestät.
Man sagt, das Winston Churchill während
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eines
Besuches in Castiglioncello, ebenso Halt in Vada gemacht hat.
Noch heute sind im Inneren der Villa Schriften sichtbar, verbunden
mit der Verteilung des Kommando. Aber die "geschichtliche"
Gastfreundschaft geht weiter, sehr viele Persönlichkeiten
aus dem Showbusiness haben sich nicht nur in diesen Mauern
aufgehalten, sondern einige Räume der Villa auf der großen
Leinwand verewigt, wie der Film "Meine Ehe ist in
Krise" mit Vittorio Albanese zeigt.
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| Die
Famiglie Graziani |
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Die
Familie Graziani von San Sepolcro, abgestammt von den
Graziani von Perugia, wohnten schon ab 937 in
der Ortschaft San Sepolcro. Zahlreich sind die berühmten
Persönlichkeiten, die dieses Haus geadelt haben.
Bono, Sohn von Graziani, kämpfte mutig
unter Carlo d'Angiò gegen König Manfredi in der
berühmten Schlacht von Benevento, und wurde anschließend
von demselbigen in die Toskana zurückgeschickt, um die
Guelfen, verbannt aus Florenz, in die Heimat zurückzuführen.
In Arezzo, als Gesandter im Auftrag von König Carlo,
wurde er zum Hauptmann ernannt und später Bürgermeister
im Jahre 1285.
Carlo, Sohn von Bono, wurde von den Angioinern nach Lombardien
an der Führungsspitze von 600 Pferden gesandt. Später,
als General im Dienst der Perugini, befreite er San Sepolcro
von der Tyrannei von Neri und dessen Vater Uguccione della
Faggiola (1314-1316). Luigi,
Sohn von Giulio, leistete für viele Jahre mit großer
Geschicklichkeit, Dienst dem Kardinal Commendone.
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Er war mit ihm in Frankreich und in
Polen und als unermüdlicher Reisender bereiste er ganz
Italien, Spanien, Portugal und Afrika. Mit dem Bischof von
Zypern, begibt er sich nach Jerusalem und Konstantinopel.
Später ging er seinen Reisen in Ungarn, Deutschland und
Frankreich nach.
Anton Maria, Bruder von Luigi, war Beauftragter von
Kardinal Commendone in den politischen Missionen bei den Kaisern
Ferdinand I von Deutschland und Maximilian von Polen. Graziani
erwirkte auf diese Weise, daß bei den Wahlen, der König
von Polen Enrico di Valois favorisiert wurde, der später
König von Frankreich wurde. Nach dem Tod von Commendone,
im Jahre 1584, wurde er Sekretär des Papstes SistoV,
für den er zahlreiche Dienste leistete. Im Jahre 1592
wurde er zum Bischof von Amelia durch den neuen Papst Clemente
VIII ernannt, mit dem er eine intensive diplomatische
Aktivität ausübte. Von ihm bekam er den Auftrag,
den "universellen Bund gegen den Türken" zu
gründen. 1596 wurde er zum Apostolischen Nuntius von
Venedig ernannt, wo er unter anderem, sich um das Streitgespräch
mit den Venezianischen Buchhändlern, um die Einführung
des Clementischen Inhaltsverzeichnisses, bemühte.
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Das Familienemblem: im ersten und vierten, eingeteilt
in vier Teile mit schwarz, wie das silberne Kreuz von S. Andrea;
im zweiten und dritten blau und 5 silberne Rauten, als Bänder,
begleitet im linken Winkel von einer roten Rose; oben d'Angiò,
und das blaue Band mit Lilien versehen, daß das gesamte
Emblem durchkreuzt.
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